Polypabtragung

Was ist ein Darmpolyp?

Darmpolypen sind gutartige Wucherungen der Darmschleimhaut. Sie bilden sich an der Darmwand und ragen ins Darminnere. Darmpolypen können ganz verschiedene Formen annehmen (flach, pilzartig, gestielt, breitbasig). Außerdem variieren Darmpolypen in Größe und Zahl. In fast allen Fällen handelt es sich bei Darmpolypen um so genannte Adenome. Diese Wucherungen sind an sich noch gutartig. Während sie wachsen, können sie sich jedoch zu Darmkrebs entwickeln. Je größer sie werden, desto mehr nimmt die Gefahr der Zellentartung zu. Ungefähr zehn Prozent der Bevölkerung haben Polypen im Darm. Dabei spielen z. E. erbliche Faktoren eine Rolle (Risikofamilien für Darmkebs). Z. A. nimmt mit zunehmenden Alter die Wahrscheinlichkeit zu, Darmpolypen zu haben. Jeder fünfte, der über 60 Jahre alt ist, hat Polypen im Darm.

Die Polypektomie

Die meisten Polypen lassen sich während einer Darmspiegelung entfernen (Polypektomie). Hierzu wird eine dünne Metallschlinge über den Arbeitskanal des Endoskopes ins Darminnere vorgeschoben. Diese Schlinge wird um den Polypenstiel gelegt und dann zugezogen. Mit Hochfrequenz-Strom (der durch die Drahtschlinge geleitet wird) wird der Polyp abgeschnitten. Gleichzeitig verschließt die Hitze die durchtrennten Blutgefäße. Der abgeschnittene Polyp wird zusammen mit dem Endoskop aus dem Darm geborgen und an ein Institut zur feingeweblichen (histologischen) Untersuchung geschickt. Hier wird untersucht, ob z. B. bereits Krebszellen im Polypen vorhanden waren und ob der Polyp vollständig entfernt wurde.

Risiken bei der Polypektomie

In der Hand eines erfahrenen Arztes ist die Polypektomie während einer Darmspiegelung eine risikoarme Behandlungsmethode. Jedoch können Komplikationen auftreten, insbesondere durch Blutungen an der Stelle der Darmwand, wo der Polyp entfernt wurde. Auch eine Verletzung der Darmwand ist möglich.

Im persönlichen Vorbereitungsgespräch vor der Darmspiegelung informieren wir Sie gerne im Detail.

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